Independence Day 2010 in der American Academy
Am 5 Juli 2010 hatten Botschafter Philip D. Murphy und seine Frau Tammy S. Murphy in die American Academy in Berlin zur Feier des 234. Jahrestages der Erlangung der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika eingeladen. In seiner Ansprache erwähnte Botschafter Murphy „Nationen entstehen auf viele unterschiedliche Arten. Revolution und Rebellion, Heldentaten aber auch Verrat, gesellschaftliche Konflikte, Tausende größerer und kleinerer Zusammenstöße zwischen Verfechtern der alten und Unterstützern der neuen Ordnung kennzeichnen oft die Geschichte neu entstandener Nationen. Bei der Entstehung der Vereinigten Staaten von Amerika war das nicht anders, aber die verschiedenen Fäden der Geschichte Amerikas liefen an einem Ort, zu einer Zeit und in einem Dokument zusammen: der Unabhängigkeitserklärung. Am 4.Juli 1776 wurden eingehend erörterte Theorien der Unabhängigkeit in die Praxis umgesetzt. Aber Worte auf Pergament verwirklichen nicht den Traum von einer besseren Gesellschaft, in der jede Frau und jeder Mann das eigene Schicksal gestalten kann. Ebenso wenig sind diese Rechte Sonderprivilegien, die nur von Amerikanern beansprucht werden. Sie sind grundlegende Voraussetzungen für Gerechtigkeit und Freiheit für alle Menschen….“ Botschafter Murphy forderte in diesem Sinne die zahlreich erschienenen Gäste, unter denen sich auch Mitglieder des Netzwerkes Amerika Haus befanden, auf, bei Barbecue, Musik und Feuerwerk, das an diesem Tag traditionell nicht fehlen durfte, zu feiern.

